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Veranstaltungen aktuell

 

Der Wald steht nie still. Ressource, Herrschaftsraum und
Bedeutungsort im Spannungsfeld zwischen ökonomischer
Rationalität und ökologischer Resilienz, Interdisziplinäres d
igitales Kolloquium ‚ARKUM – Fachdisziplinen im Gespräch!‘ im SS 2026

04.05., Markus Bachofner (Salzburg), Gerrit Himmelsbach (Aschaffenburg), Robert Lämmchen (Frankfurt) & Lina Schröder (Salzburg): Einführung in das Thema

11.05., Corinna Jenal (Tübingen): Die Fichte – Ist das Natur oder kann das weg?

18.05., Gabriel Martin (Klagenfurt): Bäume, Bergwerke und die „giftigen Zähne“ der Ziegen – Wald im kolonialen Neuspanien 

01.06., Matthias Hardt (Leipzig): Zwischen Schutz und Rodung. Der Umgang mit Wald im Mittelalter 

08.06., Markus Bachofner (Salzburg): Der Wald im urbanen Diskurs: Kulturelle Bedeutungsverschiebungen zwischen Ressourcennutzung, Naturschutz und medialer Inszenierung 

15.06., Jérôme Gobber (München):Pech gehabt. Waldsterben und das Pechelwesen in Bayern (1750–1800) 

22.06., Ansgar Schanbacher (Hannover): Ein Sonderfall? Der Umgang mit dem Wald des Klosters Wennigsen in der Frühen Neuzeit 

29.06., Anne Peiter (La Réunion): Wälder und Gewalt in autobiographischen Zeugnissen von Überlebenden der Roten Khmer in Kambodscha (19751979) 

 

AG ‚KI in Forschung & Lehre‘

‚Künstliche Intelligenz‘ (KI) ist in aller Munde und macht auch vor hochschulbasierter Forschung und Lehre nicht Halt. Verschiedene Artikel in den vergangenen Ausgaben in der vom ‚Deutschen Hochschulverband‘ herausgegebenen Zeitschrift ‚Forschung & Lehre‘ machen deutlich, dass der diesbezügliche Anspruch an die Hochschullehrenden stetig wächst: Nicht nur sollen sie selbst KI sinn- und verantwortungsvoll für Ihre eigene Forschung nutzen, diesbezügliche Chancen und Grenzen ausloten. Auch mit Blick auf die Lehre gilt es, den Studierenden dementsprechende Kompetenzen zu vermitteln, sie für eine verantwortungsvolle Nutzung zu sensibilisieren.

Dabei sind viele Fragen offen: Diese betreffen nicht nur die ‚gute wissenschaftliche Praxis‘ (Stichworte: Science Tracking, Eigenleistung und Plagiat) oder geeignete Tools und ihre Funktionalität, sondern auch Aspekte wie Nachhaltigkeit. Denn was bisher nicht diskutiert wird ist der Umstand, dass sich KI nach und nach zu einem sehr großen Energieverbraucher entwickelt und das in Zeiten, wo allgemein Energie- und Ressourcensparen angesagt ist.[1] Mit Blick auf die ‚gute wissenschaftliche Praxis‘ bewegen sich dabei Forschende, Lehrende und Studierende mangels klarer und einheitlicher ‚Richtlinien zur Nutzung generativer Künstlicher Intelligenz an Hochschulen‘ und der eigenen Kompetenz in dieser Angelegenheit nicht selten in einer Grauzone,[2] in der gerade auch vor dem Hintergrund der Zunahme von ‚Fake News‘ Konflikte und unnötige gegenseitige Verdächtigungen vorprogrammiert sind und der Wissenschaft als solcher bei der ohnehin schon zunehmenden wissenschaftskritischen Haltung innerhalb der Bevölkerung ein weiterer Vertrauensverlust zu drohen scheint.

Ziel der sich digital (ZOOM) treffenden Arbeitsgruppe ist es entsprechend, Herausforderungen, Chancen und Problemfelder im Bereich von Forschung und Lehre im Kontext der potentiellen Anwendung von KI aufzuzeigen, verschiedene, sich bereits im Umlauf befindliche Tools zusammenzutragen und bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit, Vor- und Nachteile, Gefahren und Risiken kritisch zu bewerten sowie darauf aufbauend insbesondere für die Lehre Ideen zu entwickeln, wie KI sinn- und verantwortungsvoll im Sinne einer Kompetenzerweiterung eingesetzt werden kann, ohne dabei die ‚gute wissenschaftliche Praxis‘ zu untergraben. Vor dem Hintergrund nicht selten fehlender Unterstützung durch die Wissenschaftsministerien und Hochschulen handelt es sich hier also um eine Art ‚Selbsthilfegruppe‘. 

Die Gruppe ist Teil des 'AK Digitales' der gtg.

 

Treffen im SS 2026:

Fr., 17.04.2026, 16 Uhr (st), mit dem Gast Steven Mintz (Steven Mintz | Liberal Arts | UT - Austin <https://liberalarts.utexas.edu/history/faculty/shm654> )

Fr., 22.05.2026 , 16 Uhr (st), mit zwei kurzen Inputvorträgen von Moritz Mähr (Personal Website of D<https://moritzmaehr.ch/>  sc. Moritz Mähr – Moritz Mähr) und Martin Schmitt (Dr. Martin Schmitt - Kontakt | Universität Paderborn <https://www.uni-paderborn.de/person/100968> )

 

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